Die Physikalische Gefäßtherapie
Um eine eingeschränkte oder gestörte Mikrozirkulation wieder fit zu machen, ist es wichtig, neben regelmäßiger körperlicher Betätigung und ausgewogener Ernährung die Durchblutung gezielt anzuregen.
Was bei Makrogefäßen konventionell, schulmedizinisch funktioniert, ist allerdings im Bereich der Mikrogefäße nicht so ohne weiteres möglich, da deren Muskelzellen allein durch eine sogenannte autorhythmische Erregung gesteuert werden.
Die Physikalische Gefäßtherapie ist eine biophysikalische Anwendung und stimuliert die Kontraktion der Gefäßmuskelzellen im Präkapillären Bereich (Übergangsbereich von den Arteriolen zu den Kapillaren).
Sie ist eine Anwendung, die gezielt auf die wichtigsten Bereiche im Körper wirkt.
Ganz ohne Chemie oder “Wundermittel”. Klingt nach Zauberei, ist aber ganz einfach: Physik!
Das Ergebnis:
Mittels einer einzigartigen, patentierten Signalkonfiguration werden die Muskelzellen in den Gefäßwänden der Mikrogefäße stimuliert. Dabei werden nach einem bestimmten zeitlichen Muster Impulse gesendet, die in das zu behandelnde Gewebe eindringen und die Pumpbewegung der Kapillaren anregen.
Folge:
Die Mikrozirkulation im Kapillargebiet kommt wieder in Schwung, Zellen erhalten mehr Sauerstoff und Nährstoffe, der gesamte Organismus wird mit mehr Energie und Kraft versorgt.
Anwendung
Die Physikalische Gefäßtherapie kann präventiv, als auch symptombasiert eingesetzt werden.
Warten Sie nicht bis Sie Symptome, Schmerzen oder eine Erkrankung haben.
Ähnlich wie bei der Zahnhygiene sind wir es gewohnt, regelmäßig unsere Zähne und den Mundbereich zu reinigen. Niemand würde freiwillig gerne so lange zuwarten, bis Schmerzen einen zahnärztlichen Besuch erzwingen und erst danach mit der Mundhygiene beginnen.

Nachdem allein der Alterungsprozess (beginnend zw. 20. Und 30 Lebensjahr) sich negativ auf die Wirkung der Mikrozirkulation auswirkt, empfehle ich mit der Therapie nicht zuzuwarten, sondern präventiv so früh als möglich regelmäßig anzuwenden.
Da es sich um eine nichtinvasive, physikalische Beeinflussung der Gefäßmuskelzellen handelt, ist der Einsatz von unterschiedlichen Applikatoren erforderlich.
Gesteuert von einem Zentralsteuergerät, wird das patentierte und MDR- zertifizierte Signal über diese Applikatoren an den Körper übertragen.Zur Anwendung und Behandlung bei Hautsymptomen (Hautkrankheiten, Wundheilungsstörungen und für den kosmetischen Einsatz) steht auch eine spezielle Lichttherapie zur Verfügung.
Je nach Anwendung dauert eine Therapie i.d.R. zw. 8 und 20 Min. Sie kann aber situativ auch verkürzt oder verlängert werden.
Anwendungsbeispiele
Die Physikalische Gefäßtherapie kann, je nach Erfordernis, unterschiedlich angewendet werden.
Ganzkörperanwendung
Die Ganzkörperanwendung sollte als Präventivtherapie regelmäßig angewendet werden.
Dabei kann der Anwender liegend die Therapie durchführen.

Lokale Anwendung
Die lokale Anwendung findet bei lokalen Körperstellen Anwendung.
Bspw. eine Person hat Schmerzen an einer bestimmten Körperstelle.
Dann kann diese Stelle(n) mit Lokalapplikatoren kleinflächig therapiert werden.



Lichttherapie
Lichttherapie
Für die Lichttherapie stehen zwei Applikatoren zur Verfügung.
Ein Applikationsmodul zur ergänzenden Behandlung von Hautkrankheiten, Wundheilungsstörungen und zum kosmetischen Einsatz. Das fotobiologisch hochwirksame Rot- und Blaulicht bilden energiereiche Verbindungen in den Haut- und Bindegewebszellen. Der komplementäre Einsatz empfiehlt sich bspw. bei Akne.
Das zweite Applikationsmodul dient zur komplementären Behandlung und vorübergehenden Linderung von leichten Muskel- und Gelenksschmerzen, Arthritis und Muskelkrämpfen,
zur Linderung von Steifigkeit, Förderung der Entspannung des Muskelgewebes und zur vorübergehenden Erhöhung des lokalen Blutkreislaufes. Es hilft das Erscheinungsbild von Hautfalten und feinen Linien zu reduzieren.

Anwendungshäufigkeit
Zur präventiven Vorsorge sollte nach Möglichkeit die Therapie täglich angewendet werden.
Je nach Symptom, Schmerzempfinden, Art und Intensität einer Krankheit kann die Therapie auch mehrmals tgl. angewendet werden.
Wo kann die Therapie durchgeführt werden?
Ärzte/ Ärztinnen
Viele Ärzte und Ärztinnen führen die Physikalische Gefäßtherapie ergänzend zur schulmedizinischen, auch komplementäre Behandlungen durch.
Sie therapieren Ihre Patienten in Ihren Ordinationen und führen diese je nach Erfordernis und ärztlichen Erfahrungen durch.

Therapeuten/ Therapeutinnen
Auch Therapeuten und Therapeutinnen führen zur Steigerung und Optimierung der therapeutischen Methoden die Physikalische Gefäßtherapie in Ihren Räumlichkeiten durch, bzw. im Zuge von Hausbesuchen je nach Bedarf durch.
In beiden Fällen fragen Sie bitte Ihren Arzt bzw. Therapeuten nach der Physikalischen Gefäßtherapie.
Vereinzelt übernehmen Versicherungen die Behandlungskosten dafür.
Heimanwendung
Für die regelmäßige (tgl.) Durchführung der Therapie steht die Anwendung zu Hause im Fokus. Wie Sie zu dieser Möglichkeit kommen, verraten ich ihnen gerne. Bitte kontaktieren Sie mich einfach dazu.

Hinweis
Bei Anwendung der Therapie in einer ärztlichen Ordination bzw. in einer therapeutischen Praxis, folgen Sie bitte den ärztlichen bzw. therapeutischen Anwendungsempfehlungen.
Bei häuslicher Anwendung folgen Sie bitte den Anwendungsempfehlungen des Herstellers.
Bei Selbstentscheidung liegt die Verantwortung beim Anwender/ Anwenderin.
Kontraindikation


Bei folgenden Anwendungsgruppen ist die Physikalische Gefäßtherapie kontraindiziert:
-
Träger aktiver medizinischer Implantate (z.B. Medikamentenpumpen, Herzschrittmacher)
-
Empfänger von Organtransplantaten, allogenen Zelltransplantaten, Knochenmark- oder Stammzellentransplantaten in Kombination mit immunsuppressiver Therapie

